Der Eichenprozessionsspinner wurde in Garstedt aktuell an mindestens drei Orten gesichtet.
Betroffen sind der Waldbereich an der Ecke Zum Hamberg/Am Weißen Sande in Richtung Friedhof sowie die Bäume am Kindergarten und entlang des Waldlehrpfads.
Das Rathaus Salzhausen wurde bereits über die Funde informiert.
Der Eichenprozessionsspinner ist an seinen weißen, nesterartigen Gespinsten zu erkennen, die sich meist am Stamm von Eichen befinden. Die Nester sind dicht gepackt mit Raupen, alten Larvenhäuten und Kot.
Die Raupen selbst sind zwischen Mai und Juli aktiv, werden bis zu fünf Zentimeter lang und besitzen einen dunklen Rückenstreifen sowie rotbraune, lang behaarte Warzen. Typisch ist ihre Fortbewegung in langen Reihen, den sogenannten Prozessionen.
Gesundheitsgefahr für Mensch und Tier
Die feinen Brennhärchen der Raupen enthalten ein Nesselgift. Der Kontakt kann bei Menschen und Tieren starken Juckreiz, Hautausschläge, Augenreizungen oder Atembeschwerden verursachen.
In den betroffenen Bereichen ist besondere Vorsicht geboten. Nester sollten keinesfalls berührt werden. Kinder sollten auf Abstand gehalten und Hunde möglichst kurz angeleint werden.
Weitere Funde bitte melden!
Wer einen weiteren Befall entdeckt, wird gebeten, die Fundstelle der Samtgemeinde Salzhausen (Tel. 04172 9099-0) mitzuteilen.
Für diese Hinweise ist das Rathaus sehr dankbar, da sie eine schnelle Reaktion und gezielte Maßnahmen ermöglichen.
Weitere Informationen findest du u.a. auf der Website des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes oder auf diesem Info-Poster.